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  • Statistik: Anzahl der Sonnenstunden im Sommer 2015 nach Bundesländern | Statista
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  • Strohheizkraftwerk Emlichheim soll 75.000 t Stroh verfeuern

    In Emlichheim werden 75.000 t Stroh aus 60 km Umkreis benötigt.

    Die BEKW Bioenergiekraftwerk Emsland GmbH & Co. KG plant in Emlichheim (Niedersachsen) die Errichtung eines in Deutschland in dieser Form und Größenordnung bislang einmaligen strohbefeuerten Heizkraftwerks. Die Verbrennungsanlage ist für 10,2 Megawatt Bruttostromleistung und 49,8 Megawatt Feuerungswärmeleistung konzipiert. Eine Nettostromleistung von 9 Megawatt wird in das öffentliche Netz eingespeist. (mehr …)

  • Zeitenwende bei der Bioenergie (bei Handelsblatt.com am 10.07.2010 veröffentlicht)

    Auswege aus dem Tank-oder-Teller-Dilemma haben Forscher gefunden. Die Ansätze sind breit gestreut: So lassen sich inzwischen auf bisher landwirtschaftlich unbrauchbaren Böden Pflanzen züchten, die Rohstoffe liefern. Bioabfälle lassen sich in Kunst- oder Treibstoffe verwandeln. Gentechnisch optimierte Hefen machen aus Stroh Benzin, Löwenzahn produziert Naturkautschuk. Und Krabbenschalen werden zu Kunststoff.

    Bisher werden solche biologischen Abfälle vor allem zur Biogasherstellung genutzt oder zu Kohle gepresst und dann verheizt. „Viel zu schade“

  • Alles was in Deutschland nicht verboten ist, ist erlaubt. Oder wie? Alles was nicht explizit erlaubt ist, ist zumindest fragwürdig!

    So stellt sich sogleich die Frage, was ist mit dem Abgas bei direkter Wärmeeinleitung?

    Es besteht zumindest definitiv kein Verbot der Nutzung von direkten Wärmeerzeugern bei Trocknungsanlagen (so der Geschäftsbereich Landwirtschaft, Fachbereich Landtechnik, Bauwesen, Oldenburg, Schreiben liegt hier vor).

    Wie immer jedoch ist über Hintertüren die rechtliche Regelung nicht so eindeutig. Die EU-Hygieneverordnung etwa schreibt vor, daß Kontaminationen von Lebensmitteln zu vermeiden sind (ok!).

    So könnte es durch eine schlechte Verbrennung beim Warmlufterzeuger zur  Rußbildung oder zur Freisetzung von polyzyklischen Kohlenwasserstoffen kommen. (mehr …)

  • Öko-Innovation, digitale Entwicklungen und neue Fähigkeiten sind die Motoren zukünftigen Wachstums in Europa und stehen im Mittelpunkt der Strategie Europa 2020.

    Die am 17. Juni 2010 durch den Europäischen Rat förmlich angenommene Strategie für das kommende Jahrzehnt sieht eine Rückbesinnung auf das Wesentliche vor. Europa 2020 wurde als Reaktion auf die globale Finanzkrise entwickelt. Diese Strategie soll die richtige Antwort auf hohe Arbeitslosigkeit, schlechtes strukturelles Wachstum und erhebliche Schuldenberge sein. Die heutigen Probleme Europas.

    In seiner Abschlußrede vor dem Europäische Rat, äußerte der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, seine Genugtuung darüber, dass eine einstimmige Entscheidung „nicht nur in den Grundzügen“, sondern zu konkreten Zielen für Europa 2020 getroffen werden konnte. (mehr …)

  • Das Verfahren, welches zu seiner Durchführung kein zusätzliches Kohlendioxid erzeugt, gilt als CO2-neutral.

    BioConversion Anlagen setzen Stroh stofflich komplett um. Die zur Erzeugung des Strohs aufgewandte Energie ist bereits bei der Getreideproduktion mit 70g C m2/a (C=Kohlenstoff) bilanziert.

    Der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen als Substrat vermeidet die Erhöhung des Kohlendioxidanteils (CO2) der Atmosphäre. Die in den Pflanzen gebundene Energie aus Sonnenlicht wird bei der BioConversion Anlage wieder freigesetzt und wirtschaftlich genutzt. Hochmolekulare Verbindungen werden zu niedrigmolekularen reduziert (Cracking, wie in der Rohöl Raffinerie) und die enthaltene Energiedifferenz als Wärme freigesetzt. Dabei entsteht CO2, da die Pflanzen auch aus Kohlenstoff bestehen. Das freigesetzte CO2 wurde jedoch beim Anbau der Pflanzen durch das Wachstum bereits der Atmosphäre entzogen.

    Wieviel CO2?

    Dazu ist es erforderlich zu wissen, wie hoch der Kohlenstoffgehalt (C) der eingesetzten Pflanzen ist.

    Hafer als Beispiel hat einen C-Gehalt in der Trockenmasse (TM, < 14% rel. Feuchte) von knapp 46%.  Andere Feldfrüchten haben einen Durchschnittsgehalt von 46-47%.

    Die geplante Anlage setzt ca. 3.700 t Getreidestroh pA um. Daraus ergibt sich die folgende Rechnung:

    Materialeinsatz ./. Feuchtigkeit x 46% = Kohlenstoffgehalt TM

    Kohlenstoffgehalt = CO2 Vermeidung.

    Die Anlage vermeidet (ca.) 1.720 Tonnen Kohlenstoff, das entspricht einer Menge von pro Jahr circa 6.300 t CO2 und produziert so klimaneutral Energie. Unberücksichtigt bleibt bei diesem Ansatz die Mitverbrennung weiterer Pflanzenbestandteile, die die Menge an vermiedenem CO2 noch deutlich erhöhen. In einem Betriebszeitraum von 20 Jahren mithin 126.000 t.

    Bei einem flächendeckenden Einsatz mit ca. 2.400 Anlagen könnte die Emíssion um ca ≈ 15 Mio. t CO2 pro Jahr in Deutschland verringert werden.